Krebserregendes Nitrat im Grundwasser

Was ist Nitrat und wo kommt es her?

Nitrat entsteht hauptsächlich durch die intensive landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Gülle enthält viel Ammonium, Ammoniak und andere organische Stickstoffverbindungen. Aus diesen Stickstoff-Verbindungen wird nach dem Austrag auf das Feld durch den Nitrifikationsprozess Nitrat gebildet.

Nitrate sind Salze der Salpetersäure. Sie kommen natürlicherweise in der Umwelt vor oder werden in Form von weiteren Salzen zur Düngung eingesetzt. Da sie von den Pflanzen direkt als Stickstoffquelle aufgenommen und im Stoffwechsel verwendet werden können, werden Nitrate häufig in der Landwirtschaft und in privaten Gärten als Düngemittel verwendet. Diese Düngemittel können künstlich hergestellt oder in Form von Jauche verabreicht werden.

Das Nitrat im Grundwasser in der Schweiz stammt denn auch zum grössten Teil aus dieser Quelle und ist ein unerwünschter Bestandteil des Trinkwassers. Der Höchstwert liegt bei 40mg/l und kann in Gebieten mit Intensivlandwirtschaft schon mal erreicht werden.

Quellen: http://trinkwasser.svgw.ch/index.php?id=815

Warum ist Nitrat schädlich für uns?

Eine neue Studie fand bereits ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs bei Nitrat-Konzentrationen unter dem Grenzwert. Schon bei 16,75 Milligramm pro Liter steigt das Risiko um 20 Prozent. Sogar bei noch tieferen Nitrat-Werten fanden die Forscher von der Universität Aarhus einen Zusammenhang zwischen Nitrat im Trinkwasser und Darmkrebs. Denn Nitrat wandelt sich zu Nitrit. Und das reagiert im Magen mit lebenswichtigen Nahrungsbestandteilen zu sogenannten Nitrosaminen, die als krebserregend gelten.

Darmspezialist Stephan Vavricka vom Zentrum für Gastroenterologie und Hepatologie in Zürich hält diesen Zusammenhang für gut möglich. Er weiss aus eigener Forschung, dass Nitrat krebserregend sein kann.

Nitrat selber als Stoff ist nicht giftig. Das Problem ist: Wenn Nitrat im Körper verstoffwechselt wird, entstehen bestimmte krebserregende Verbindungen. – Stephan Vavricka, Darmspezialist

Quelle: https://www.srf.ch/sendungen/puls/zu-viel-duenger-im-trinkwasser

EU-Kommission setzt Deutschland letzte Frist

Die Brüsseler Behörde setzte der Bundesregierung am Donnerstag eine letzte Frist von zwei Monaten, ehe der Fall erneut vor dem Europäischen Gerichtshof landen könnte und Geldstrafen in Millionenhöhe drohen. Das teilte der deutsche Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth mit.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20190725325506094-nitrat-grundwasser-eu-kommission-setzt-deutschland-letzte-frist/

Warum einfach tiefer bohren keine Lösung ist.

Grundwasser ist nicht gleich Grundwasser. Fachleute unterscheiden zwischen oberflächennahem und Tiefengrundwasser. Das Tiefengrundwasser muss nicht besonders tief liegen, man findet es zwischen etwa 40 und 250 Metern unter der Erde. Seine Besonderheit ist, dass es sich nur langsam regeneriert.

Wenn man durch übermässige Landwirtschaft das Oberflächen-Grundwasser verunreinigt, bohrt man einfach tiefer. Was zur Folge hat, dass Schadstoffe aus dem oberflächennahen Grundwasser dann auch in die Tiefe sickern können und das Tiefengrundwasser verunreinigen.

Quelle: https://www.br.de/nachrichten/wissen/sauberes-trinkwasser-warum-tiefengrundwasser-keine-loesung-ist,RX4tBAt

Unsere Lösung!

Mit unseren WaterTech-Filter bis zu 99,9% sauberes Wasser mittels Nanofiltration bis <1 Nanometer durch die speziell entwickelte und zum Patent angemeldete Umuntu-Eco-Membran. Getestet auf über 520 Fremd- & Schadstoffen Inklusive Mikroplastik, Glyphosat, Medikamentenrückstände und Nitrat.

Die Filter wurden ausführlich in der Interlabor Belp AG in der Schweiz und im ifp Institut für Produktqualität GmbH in Deutschland erfolgreich getestet.

Uni Wien: Mikroplastik im Menschen nachgewiesen

  • Plastik in Gewässern wie auch in Böden wird immer mehr zum Problem.
  • Forscher haben winzige Plastikpartikel nun auch in menschlichen Stuhlproben gefunden – und zwar bei Probanden weltweit.
  • Über die Folgen für die Gesundheit ist bislang wenig bekannt.

In einer Pilotstudie haben Forscher aus Österreich nach eigenen Angaben erstmals Mikroplastik im Darm von Menschen nachgewiesen. Die Kunststoffpartikel wurden in Stuhlproben von allen acht Studienteilnehmern gefunden, wie die Medizinische Universität Wien und das österreichische Umweltbundesamt am Dienstag mitteilten. Die Details der Untersuchung sollen am Dienstag auf einem Kongress in Wien präsentiert werden.

Die Probanden im Alter zwischen 33 und 65 Jahren, die auf verschiedenen Kontinenten leben und sich nicht kennen, führten demnach eine Woche lang ein Ernährungstagebuch und gaben anschließend die Probe ab. Alle Teilnehmer nahmen in dieser Zeit in Plastik verpackte Lebensmittel oder Getränke aus PET-Flaschen zu sich, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Uni Wien und des österreichischen Umweltbundesamtes. Die Mehrzahl der Probanden aß auch Fisch oder Meeresfrüchte, niemand ernährte sich ausschließlich vegetarisch.

Die Experten des Umweltbundesamtes durchsuchten im Labor den Stuhl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach zehn der weltweit meist verbreiteten Kunststoffe. Bei allen acht Personen fanden die Forscher Mikroplastik im Stuhl, im Mittel waren es 20 Mikroplastik-Teilchen pro 10 Gramm Darminhalt. „In unserem Labor konnten wir neun verschiedene Kunststoffarten in der Größe von 50 bis 500 Mikrometer nachweisen“, erklärt Bettina Liebmann, die für Mikroplastik-Analysen zuständige Expertin im Umweltbundesamt. Vor allem die Vielfalt der Kunststoffe habe sie überrascht. Am häufigsten fanden sich Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET) in den Proben.

Ein Zusammenhang zwischen dem Ernährungsverhalten und einer Belastung mit Mikroplastik konnten die Wissenschaftler wegen der kleinen Zahl von Versuchsteilnehmern nicht herstellen. Nach Liebmanns Angaben ist vor der Studie noch nicht viel zum Thema Mikroplastik im Menschen bekannt gewesen. Nach der Präsentation der Daten auf dem Kongress soll bald die wissenschaftliche Publikation der Studie folgen. Geplant ist zudem eine größer angelegte Untersuchung, um die Auswirkungen der Partikel auf den menschlichen Organismus zu ermitteln.

Plastikwasser? Nicht mit uns

Die einzigartige Umuntu PureWater Filtrationstechnologie wurde auf über 500 Schadstoffe getestet, darunter Partikelgrössen wie Mikroplastik.

Alle getesteten Schadstoffe konnten durch das unabhängige und zertifizierten Labor nicht nachgewiesen werden. Ermöglicht wird diese hohe Reaktionsrate durch die spezielle Umuntu Öko-Membran. Weitere Informationen auf: www.umuntu.ch

Quellennachweis:

  • https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/mikroplastik-mensch-1.4181146

Mikroplastik ist überall: 83 Prozent unseres Trinkwassers ist verseucht

Fast alle Trinkwasserproben enthielten Mikroplastik

Dass die Meere voller Plastikmüll sind, ist hinlänglich bekannt. Doch auch unser Trinkwasser ist mit Mikroplastik verseucht. Weltweit enthalten 83 Prozent des Leitungswassers winzige Plastikteile, die auf diesem Weg ungehindert in unseren Körper gelangen. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind wenig erforscht. Was man weiss, verheisst jedoch nichts Gutes.

In Europa ist die Belastung mit Mikroplastik am geringsten

Eine Studie des Journalistennetzwerks ‚OrbMedia‘ kam zu dem erschreckenden Ergebnis, dass ein Grossteil des Trinkwassers auf der Welt mit Plastikteilchen belastet ist. Dabei haben wir in Europa noch Glück, denn hier ist die Belastung mit durchschnittlich 72 Prozent am geringsten. USA und Libanon sind, was Plastik im Leitungswasser angeht, absolute Spitzenreiter: 94 Prozent der Proben sind verseucht.

Woher kommt das Mikroplastik im Trinkwasser?

Die winzigen Plastikpartikel sind so klein, dass herkömmliche Kläranlagen sie nicht aus dem Wasser herausfiltern können. Die kleinen Fasern entstehen beispielsweise beim Waschen von synthetischer Kleidung. Die Plastikfäden brechen und reiben sich immer weiter ab und gelangen über die Kanalisation in den Wasserkreislauf. Auch in Zahnpasta, Kosmetik oder Wandfarbe sind winzig kleine Plastikteilchen enthalten, die früher oder später in unserem Trinkwasser landen.

Auch die immer weiter wachsenden Müllberge sind ein Problem, denn Plastik zersetzt sich nicht so einfach. Bis eine Plastikflasche vollständig zersetzt ist, dauert es laut der ‚Initiative Mikroplastik‘ 450 Jahre. Vorher wird die Flasche von der Witterung aber in mikroskopisch kleine Teile zerrieben, die über das Trinkwasser auch in unseren Körper gelangen.

Welche Auswirkungen hat das Mikroplastik auf die Gesundheit

Was das Mikroplastik im menschlichen Körper anrichtet, ist erst wenig erforscht. Doch dass die zusätzliche Belastung nicht gesund ist, liegt auf der Hand. PET, woraus viele Flaschen gemacht sind, setzt zum Beispiel Giftstoffe frei, wenn es Wärme und Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, erklären die Autoren der Studie. PVC, das in vielen Verpackungen und Spielzeugen enthalten ist, gibt bereits bei Kontakt mit Wasser giftige Chemikalien ab. Und auch HDPE – ebenfalls ein Verpackungsmaterial – steht im Verdacht Brustkrebs, Unfruchtbarkeit oder Hodenkrebs auszulösen.

So kann man Mikroplastik im Alltag vermeiden

Ein Grossteil des Mikroplastiks im Trinkwasser wird laut den Forschern zwar von der Industrie produziert. Aber auch jeder einzelne kann einen Beitrag leisten, um die Wasserqualität zu erhalten. So kann man versuchen, Plastikmüll im Alltag zu reduzieren, zum Beispiel indem man sich einen Trinkwasserfilter wie von der Umuntu GmbH anschafft, damit sich Plastikkonsum von Flaschenwasser auf Null reduziert. Pro Person können durch den Einsatz eines Trinkwasserfilters mindestens 500 Plastikflaschen eingespart werden. Dank der speziellen Umuntu-Technologie wird Mikroplastik und über 500 weitere Schadstoffe zu 99% aus dem Trinkwasser entfernt.

Quelle: http://time.com/4928759/plastic-fiber-tap-water-study/)

Nitrat: Karzinom aus dem Trink- und Flaschenwasser

In der Deutschen Trinkwasserverordnung ist für Nitrat ein Grenzwert von maximal 50 mg pro Liter festgelegt. Nun zeigt eine dänische Studie: Bereits deutlich unterhalb dieses Grenzwertes gibt es einen Zusammenhang zwischen Nitratgehalt und Darmkrebsrisiko. Vermutlich ist der aktuelle Grenzwert zu hoch angesetzt.

Nitrate werden in der Landwirtschaft als Mineraldünger verwendet; in Böden und Gewässern werden sie ausserdem durch Bodenbakterien aus organischen Stickstoffverbindungen gebildet (Nitrifikation). Hauptquelle dieser organischen Stickstoffverbindungen ist unter anderem sogenannter „Wirtschaftsdünger“, besser bekannt als Gülle. Auf diesem Weg gelangen Nitrate auch in den Wasserkreislauf.

Europaweit einheitliche Grenzwerte

Die Trinkwasserversorgung wird in Deutschland zu ca. 70 Prozent aus Grund- und Quellwasser gedeckt. Die restlichen 30 Prozent des Trinkwassers stammen aus Oberflächengewässern wie See- und Talsperren, wo das Wasser direkt entnommen oder über Grundwasser-Anreicherung und Uferfiltration gewonnen wird.

Aus Gründen des Gesundheitsschutzes gibt es gesetzliche Grenzwerte für den Nitratgehalt im Trinkwasser. Auf Grundlage der EU-Grundwasserrichtlinie 2006/118/EG (GWRL) wurde in der deutschen Grundwasserverordnung (GrwV) ein Schwellenwert von maximal 50 mg Nitrat pro Liter festgesetzt. Daraus ergibt sich die praktische Konsequenz, dass Massnahmen zur Senkung der Nitratbelastung erfolgen müssen, sobald dieser Schwellenwert im Grundwasser überschritten ist.

Auch die EU-Trinkwasserrichtlinie sieht als Qualitätsstandard (Parameterwert) für Nitrat eine maximale Konzentation von 50 mg pro Liter vor; dieser Wert wurde von der deutschen Trinkwasserverordnung als verbindlicher Grenzwert übernommen.

Sehr hohe Nitrat-Belastung

Insgesamt liegt der Nitratgehalt im Grundwasser in Deutschland bei ca. 18 Prozent der repräsentativen Messstellen oberhalb dieses Grenzwertes (UBA 2018). Bei Messstellen mit Einzugsgebiet von landwirtschaftlichen Nutzflächen wird der Nitratgehalt in ca. 28 Prozent der Messtellen überschritten. Nach Auskunft des Umweltbundesamtes sind 27 Prozent der insgesamt 1.200 deutschen Grundwasserkörper wegen Überschreitung des Nitrat-Schwellenwertes von 50 mg/l in einem schlechten chemischen Zustand.

Krebsrisiko bei Grenzwerten nicht berücksichtigt

Nitrat selbst ist für den menschlichen Organismus weitgehend unbedenklich. Allerdings wird Nitrat im Körper zu Nitrit und N-Nitroso-Verbindungen umgewandelt, die ihrerseits als karzinogen bekannt sind. Allerdings: Grundlage der Festsetzung des Nitrat-Grenzwertes auf max. 50 mg/l ist nicht das Krebsrisiko durch eine lebenslange Exposition, sondern die Vermeidung der Akuttoxizität bei Säuglingen.

In den ersten Lebensmonaten reagieren Säuglinge besonders empfindlich auf Nitratzufuhr: Das aus dem Nitrat gebildete Nitrit schränkt die Sauerstoffaufnahme des Hämoglobins ein, wodurch es zur Gesundheitsgefahr für den Säugling ( Säuglingszyanose, „blue baby syndrome“) kommen kann. Zur Zubereitung von Säuglingsnahrung sollte daher auch möglichst nitratarmes Wasser (< 10 mg/l) verwendet werden.

Basis der Grenzwert-Berechnung für Nitrat im Trinkwasser ist damit die Abwehr von Gesundheitsgefahren für Säuglinge. Das langfristige Krebsrisiko für Erwachsene spielt dabei bislang keine Rolle, obwohl der Zusammenhang zwischen Nitrat-Belastung und Krebsrisiko seit Langem bekannt ist. Dänische Wissenschaftler haben nun analysisert, ob es bereits bei Nitrat-Konzentrationen unterhalb des 50 mg/l-Grenzwertes Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko gibt.

Darmkrebs-Risiko schon unterhalb des Grenzwertes erhöht

In der aktuell im International Journal of Cancer publizierten Studie hat das Team um Jörg Schullehner von der Universität Aarhus in einer bevölkerungsbasierten Studie untersucht, in welchem Zusammenhang die langjährige Nitrat-Exposition über Trinkwasser mit dem Darmkrebsrisiko steht. Dazu wurden die Daten des dänischen Gesundheitsregisters „Danish Civil Registration System“ herangezogen und ausgewertet.

Auf Grundlage der Trinkwasseranalysen sowohl von öffentlichen Wasserwerken als auch von privaten Brunnen konnte so die durchschnittliche Nitratbelastung für insgesamt 2,7 Millionen Erwachsene zwischen 1978 und 2011 berechnet werden. Im Rahmen des Studienzeitraums wurde bei 11.952 Menschen ein kolorektales Karzinom, ein Kolonkarzinom oder ein Rektumkarzinom diagnostiziert.

Und tatsächlich zeigte sich ein eindeutiger Zusammenhang: In der Personengruppe mit der höchsten Nitrat-Belastung (≥ 16,75 mg/l) war das Risiko für ein Kolorektalkarzinom um fast 20 Prozent höher als in der Personengruppe mit der geringsten Nitrat-Belastung (< 0,69 mg/l) (Hazard Ratio 1,16, 95%-Konfidenzintervall 1,08-1,25). Ähnlich sahen auch die Ergebnisse für das Kolonkarzinom und das Rektumkarzinom aus.

Ein Aspekt sollte dabei besonders aufmerksam machen: Der Risikoanstieg für das Auftreten von Kolorektal- und Rektumkarzinomen war bereits ab einer Nitrat-Konzentration ≥ 3,87 mg/l statistisch signifikant, der Risikoanstieg für das Auftreten des Kolonkarzinoms ab einer Nitrat-Konzentration ≥ 9,25 mg/l. Beide Werte liegen damit erheblich unter dem erlaubten Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 50 mg/l.

Grenzwert sollte dringend nach unten korrigiert werden

Insgesamt sind die Ergebnisse der aktuellen Auswertung eindeutig: Zwischen der Nitrat-Belastung des Trinkwassers und dem individuellen Darmkrebsrisiko gibt es einen starken statistischen Zusammenhang. Eine derartige Studie liefert zwar keinen direkten Beweis für eine unmittelbare Ursache-Wirkungs-Beziehung, doch die Indizien dafür sind ziemlich eindeutig: Die gewählte Methodik der dänischen Wissenschaftler ist gut und statistisch robust, der Zusammenhang von Krebsrisko und Nitratbelastung ist aus zahlreichen toxikologischen Studien bekannt, und vor allem: die aktuelle Auswertung zeigt einen direkten dosisabhängigen Zusammenhang. Das heisst, je höher die Nitrat-Konzentration im Trinkwasser, desto höher auch das individuelle Darmkrebs-Risiko. Gerade diese eindeutige Dosis-Wirkungs-Beziehung ist ein starker Hinweis auf einen tatsächlich vorhandenen kausalen Zusammenhang.

Fazit: Grenzwerte senken, individuelle Nitrat-Belastung reduzieren

Völlig zurecht betonen die Studienautoren deshalb, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte vermutlich deutlich zu hoch angesetzt sind. Der Risikoanstieg für eine Darmkrebs-Erkrankung war weit unterhalb der geltenden Grenzwerte signifikant. Dass dieser Zusammenhang bislang noch nicht aufgefallen ist, verwundert nicht, denn schliesslich wurden die Grenzwerte ja allein auf Basis der Vermeidung von Akut-Toxizitäten bei Säuglingen aufgestellt, ohne die Risiken der Langzeitexposition zu berücksichtigen.

Auch in Deutschland liegen die üblichen Nitrat-Konzentrationen im Trinkwasser in einem Konzentrationsbereich, für den die dänischen Wissenschaftler ein erheblich erhöhtes Darmkrebs-Risiko finden konnten. Solange die Politik an dieser Stelle nicht reagiert, hilft nur ein Blick in die Analysenergebnisse des lokalen Trinkwasserversorgers – mit entsprechenden Konsequenzen. Die Reduktion der Nitrat-Zufuhr über das Trinkwasser sollte damit in das wirksame Konzept zur Darmkrebsprävention integriert werden.

Nachhaltige Lösung

Wir, die gemeinnützige Umuntu GmbH produzieren schadstofffreies und strukturiertes Wasser für alle lebenden Organismen (Mensch/Tier/Pflanzen). Dank der Kombination mehrerer Technologien und unserer selbst entwickelten Technik sind wir in der Lage, höchste Qualität zu garantieren. Leider sind 99 Prozent der Wasserquellen energetisch oder physikalisch verschmutzt. Der Mensch missachtet die Umwelt und zahlt schlussendlich auch den Preis. Wasser ist unser Lebensmittel Nummer 1. Nur mithilfe von reinem und energetischem Wasser können wir unseren Körper nachhaltig aufrechterhalten.

Enten ermöglichen Bio-Reisanbau

Eine Methode des Reisanbaus, die sich auf Enten stützt, um Insekten und Unkraut zu fressen, wurde vor einigen Jahren entdeckt. Die Aigamo-Methode des Reisanbaus wurde 1989 von Takao Furuno, einem Farmer in der Präfektur Fukuoka, entwickelt und ermöglicht die Produktion von gesundem und leckerem Reis, wobei weniger Arbeit als bei früheren Methoden erforderlich ist. Von seinen Anfängen in Japan hat es seinen Weg in Reisanbauländer wie Südkorea, China, Vietnam, die Philippinen, Thailand und sogar in den fernen Iran gefunden. Mit dieser Methode gezüchteter Reis ist resistenter gegenüber Taifunen und anderen Problemen, und einige Bauern, die damit begonnen haben, haben es als „Geschenk von Gott“ bezeichnet. 

Bio-Reis 

Der Aigamo ist eine Kreuzung von wilden und einheimischen Enten. Die Aigamo-Methode für den Reisanbau beinhaltet die Freisetzung von Aigamo-Entenküken in ein Reisfeld etwa eine oder zwei Wochen nach dem Einpflanzen der Sämlinge. Zwischen 15 und 20 dieser Vögel werden auf 1.000 Quadratmetern Ackerland benötigt. Ebenfalls notwendig ist ein Unterstand, in dem die Enten sich ausruhen und vor Regen schützen können. Um sie vor Hunden, Katzen, Wieseln und Krähen zu schützen, sollte das Feld von einem elektrischen Zaun umgeben und von oben durch eine Angelschnur geschützt werden.

Die Entenküken helfen den Reissämlingen zu wachsen, indem sie sowohl Insekten als auch Unkräuter essen, die ihnen im Weg stehen. Der Landwirt kann dann den Reis ohne Verwendung von Pestiziden oder Herbiziden anbauen. Er oder sie ist auch frei von der rücksichtslosen Arbeit, sich zu bücken, um Unkraut von Hand zu ziehen. Der Kot der Entchen wird zu einer wichtigen natürlichen Düngerquelle. Ausserdem schüren sie den Boden im Reisfeld mit ihren Füssen und Schnäbeln, was den Sauerstoffgehalt des Bodens erhöht und ihn für die Keimlinge nahrhafter macht. Und wenn es Zeit ist, den Reis im Herbst zu ernten, sind die Enten fett geworden und können für Fleisch verkauft werden. Indem sie es den Bauern erlauben, Getreide biologisch anzubauen und auch Enten zu züchten, um sie als Fleisch zu verkaufen, die Aigamo-Methode tötet wirklich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Finanzielle Erleichterung 

In Ländern in ganz Asien, wo die Menschen über die Übernutzung von chemischen Düngemitteln und Pestiziden nachdenkenzieht die Aigamo-Methode zur Aufzucht von gesundem und leckerem Reis die Aufmerksamkeit auf sich, und viele Landwirte haben begonnen, sie zu nutzen. Diese Methode ist aus Kostengründen vorteilhaft, da die Landwirte keine teuren chemischen Düngemittel oder Pestizide mehr kaufen müssen. Und die Tatsache, dass zusätzliches Geld gemacht werden kann, wenn die ausgewachsenen Enten verkauft werden, ist ein weiterer Faktor, den viele ansprechend finden. 

Der Aigamo ist eine Kreuzung zwischen der Kamo (Wildente) und der Ahiru (Hausente). weilKamo sind wandernde, es wurde geglaubt, dass die Verwendung von Ahiru besser für die Landwirtschaft wäre. Einige Experten sagen jedoch, dass Aigamo verwendet werden, weil sie eine grosse Menge an schmackhaftem Fleisch produzieren und leichter zu bekommen sind als Ahiru. 

Furuno, der Pionier der Aigamo- Reisanbaumethode, hat Kambodscha, China, Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Südkorea, Taiwan und Vietnam besucht, um die Methode einzuführen. Neue Technologien und neue Ideen werden in verschiedenen Bereichen erprobt, und Japan hat begonnen, Rückmeldungen von den Landwirten selbst zu erhalten.

Traumfigur? Viel stilles Wasser trinken

Wasser strafft dich, hält deine Zellen fit – und hat null Kalorien. Aber nimm lieber stilles Wasser: Kohlensäure macht laut neuer Forschung hungrig.

Wasser trinken für die Figur funktioniert – es hilft beim Abnehmen. 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit sollten wir täglich zu uns nehmen – und zwar am besten stilles Wasser. Damit bekommt unser Körper das Medium, das er für alle Stoffwechsel- und Ausscheidungsvorgänge benötigt.

Schon ein leichtes Defizit beim Wasser trinken bewirkt Schlappheit und einen Mangel an Konzentration – und Durst wird oft als Hunger fehlinterpretiert. Das bedeutet: unnötige Kalorien, obwohl wir eigentlich nur ein Glas Wasser zu trinken bräuchten.

Für die Figur lieber stilles Wasser trinken

Aber wie eben schon gesagt: Für alle, die mit Wasser abnehmen wollen, scheint stilles Wasser tatsächlich besser zu sein als mit Kohlensäure versetztes Mineralwasser. Diese Annahme stützen jetzt auch ganz neue Forschungen der palestinensischen Universität Bir Zait im Westjordanland. Dort testete ein Forscherteam ein Jahr lang unter identischen Bedingungen an und mit zwei Teams von Ratten – allerdings bekam die eine Gruppe stilles Wasser zu trinken und die andere Sprudelwasser. Das spannende Ergebnis: Jene Gruppe von Tieren, die das mit Kohlensäure angereicherte Mineralwasser trank, nahm deutlich mehr an Gewicht zu.

Als Grund stellten die Forscher fest, dass bei den „Wasser mit Kohlensäure“ trinkenden Tieren das sogenannte Hungerhormon Ghrelin verstärkt ausgeschüttet wird – Ghrelin sorgt für mehr Appetit und damit auch für mehr Nahrungsaufnahme. Zudem hatten die Kohlensäure-Ratten nach Abschluss der Versuchsreihe auch größere Mengen Fett in der Leber abgespeichert.

Die Forschergruppe überprüfte ihr Ergebnis dann auch ein einer Gruppe von 20 männlichen Studenten – bei den Sprudelwasser-Studenten fanden sich bis zu sechsfach höhere Ghrelinwerte.

Wasser trinken – Nach Kaffee oder Tee

Für die Wahl der Getränke beim sich schlank trinken gilt: Alles, was grössere Mengen Zucker oder anderer Nährstoffe enthält (wie Milch, purer Saft, Limo oder Alkohol), löscht nicht den Durst und liefert unerwünschte Kalorien. Lieber: viel Wasser trinken – egal ob mit oder ohne Kohlensäure! Apfelschorle oder andere Schorlen mit maximal einem Drittel Saft sowie ungesüsste Kräutertees sind auch ok. Schwarztee und Kaffee regen die Harnausscheidung an: Daher hinterher pro Tasse immer ein Glas Wasser trinken.

Wir trinken viel zu wenig!

Jeder Zweite trinkt zu wenig. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Berliner Instituts forsa in Auftrag von SodaStream, in der mehr als 1.000 Bundesbürger zu ihrem Wasserkonsum befragt wurden. Ergebnis: Der Wasserkonsum der Deutschen wird im stressigen Alltag und gerade von älteren Menschen schnell vernachlässigt oder einfach vergessen.

• Nur 48 Prozent der Befragten trinken täglich die empfohlene Mindestmenge von 1,5 Litern pro Tag.
• Jeder Fünfte kommt sogar täglich auf kaum mehr als einen Liter Wasser.
• Erschreckende 5 Prozent der Befragten trinken sogar nur 0,5 Liter Wasser pro Tag.

Die besten Gelegenheiten, seinen Flüssigkeitshaushalt auf Vordermann zu bringen, geben die Befragten mit dem Arbeitsplatz, Uni und der Schule an. Dicht gefolgt von Mittag- und Abendessen an vierter Stelle. Auch beim Sport wird oft zur Flasche gegriffen. Vier von zehn Wassertrinkern empfinden die körperliche Ertüchtigung als gute Gelegenheit, etwas zu trinken. Unter den 18- bis 44-Jährigen ist es sogar jeder Zweite. (Quelle: www.sodastream.de)

Die besten Tipps zum Wasser trinken

Ein halber Liter Wasser auf leeren Magen pusht den Energieumsatz um 30 Prozent.

Wer also jeweils vor dem Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie vor dem Schlafengehen einen halben Liter Wasser trinkt, verbrennt 100 Kalorien pro Tag zusätzlich – und hat schon seine zwei angestrebten Liter intus. Und was hilft noch? Wir verraten es dir:

Immer zwischendurch Wasser trinken, möglichst alle halbe Stunde! Auch wenn man keinen Durst haben. Ist der nämlich erst einmal da, ist es eigentlich schon zu spät – Es herrscht bereits ein Flüssigkeitsmangel!

Sich schlank trinken mit Köpfchen: Der „Wasserverbrauch“ ist eine individuelle Sache. Doch wie feststellen? Zum Beispiel einfach vor und nach dem Sport das Körpergewicht messen. Der während des Trainings auftretende Gewichtsverlust entspricht der erforderlichen Menge an Flüssigkeitsnachschub.
Erst trinken, dann trainieren! Wer schon vor dem Training ein bis zwei Gläser Wasser trinkt, beugt einen Flüssigkeitsverlust vor. Vor allem dann, wenn die Trainingseinheit lang und intensiv ist.

Reserven rechtzeitig auffüllen: Sofort im Anschluss des Workouts ein bis zwei Gläser Wasser trinken. Dabei gilt: nicht zu hastig, sonst gibt es Bauchschmerzen. Die ideale Trinktemperatur beträgt ca. 15 Grad Celsius. So kann es der Körper am schnellsten aufnehmen, und das Schlank-Trinken funktioniert.