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Mineralwasserqualität2018-10-23T21:16:55+00:00

Schadstoffe im Mineralwasser

Wasser aus Mineralquellen darf Schadstoffe enthalten. Sogar Pflanzenschutzmittel sind in „natürlichem Mineralwasser“ erlaubt, denn die absolute Reinheit ist laut Verordnung nicht gefordert – So entschied der Verwaltungsgerichtshof Baden Württemberg (VGH) in einem Urteil.

Mineralwasser – keine Reinheitsgarantie
Keimbelastung in Mineralwässer
Uran im Mineralwasser
Pestizidrückstände im Mineralwasser
Jedes zweite Mineralwasser ist ungenügend
Schadstoffe in Mineralwasser erlaubt
Weichmacher im Mineralwasser
Testergebnisse

Unfruchtbarkeit durch Bisphenol A

Bisphenol A ist nicht nur in PET-Flaschen enthalten, sondern auch in vielen anderen alltäglichen Gebrauchsgegenständen wie Spielzeuge, Konservendosen, Joghurtbecher, Einkaufstüten, Kassenbons und etlichen anderen.

Dieser Stoff steht unter Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen und weitere gesundheitsschädliche Auswirkungen zu haben wie Impotenz, Verweiblichung, Stoffwechselstörungen, Organschäden, dauerhafte Veränderungen des Nerven- und Hormonsystems, Beeinträchtigung des Immunsystems, Erbgutschäden und Diabetes.

Recherchen zeigen wie gefährlich diese Chemikalien für Babys und auch für Frauen sind. Unfruchtbarkeit kann die Folge sein. Wissenschaftler der Uni Hamburg Eppendorf haben die Fruchtbarkeit von Sperma untersucht und kamen zu dem Ergebnis: die Fruchtbarkeit der deutschen Männer nimmt ab und nähert sich einem Bereich, der von der WHO als „kritisch“ eingestuft wird.

Unfruchtbar durch Weichmacher
BPA schadet der Gesundheit
Weichmacher in Plastik macht dick
BPA verursacht Migräne

Plastikplanet

Mikroplastik schwimmt nicht nur in den Ozeanen, sondern auch in unserem Mineralwasser – das hat ein Forscherteam aus Münster nun nachgewiesen. Dank verbesserter Messmethoden konnten die Wissenschaftler sehr genaue Analysen durchführen.

Das „Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe“ (CVUA-MEL) untersucht seit Ende 2015 Mikroplastik in Kosmetik und Lebensmitteln – nun hat das Amt seine erste Studie zu Mikroplastik in Mineralwasser veröffentlicht.

Das CVUA hatte dafür 38 Mineralwässer mit einer „Raman-Mikrospektroskopie“ genauer unter die Lupe genommen: 22 Wasser aus Mehrweg- und Einwegflaschen aus PET, drei Getränkekartons und neun Glasflaschen. Konkrete Hersteller und Marken nannte das Amt jedoch nicht. Das ernüchternde Ergebnis der Analyse: In allen getesteten Mineralwassern wurde „kleines“ (50-500 µm) und „sehr kleines“ (1-50 µm) Mikroplastik gefunden.

Die enthaltenen Giftstoffe werden über die Atemwege und den Darm aufgenommen und gelangen ins Blut, wodurch sie Organe und das Nervensystem schädigen. Zivilisations- und Krebskrankheiten werden dadurch erklärbar und begründet.

Plastik ist gesundheitsgefährdend
Mehr Plastik als Fische im Meer
Plastikmüll und seine Folgen

Mikroplastik im Wasser
Mikroplastik im Flaschenwasser
Forscher finden Mikroplastik im Mineralwasser
Weitere Studien weisen Mikroplastik im Mineralwasser nach

pH-Wert von Trink- und Mineralwasser

Der pH-Wert gibt Auskunft darüber, ob Ihr Wasser sauer, neutral oder basisch ist. Im August 2008 wurden durch Stiftung Warentest 30 Mineralwässer auf verschiedene Parameter geprüft, unter anderem auch der pH-Wert. Alle 30 geprüften Sorten hatten einen pH-Wert zwischen 4,6 und 6,1. Im Durchschnitt bei 5,5 im total sauren Bereich.

Schweizer Testergebnisse
Deutsche Testergebnisse

Uran und Arsen im Mineralwasser

Was sprudelt da eigentlich in Ihrer Wasserflasche? Kaum ein Verbraucher beschäftigt sich mit dem wohl wichtigsten Lebensmittel Wasser und dessen Inhaltsstoffen. Besser wär’s! Denn „Öko-Test“ fand jetzt heraus, dass einige Marken ungeniessbar sind.

ArsenBor und sogar Uran, das schon in geringen Mengen Nieren und die Leber schädigt, fanden die Tester heraus.

Erst seit dem 1. November 2011 gilt für Leitungswasser ein Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Liter. Der Grenzwert ist nach einer Studie der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA für Säuglinge und Kleinkinder viel zu hoch. Foodwatch fordert eine gesetzliche Höchstgrenze von 2 Mikrogramm pro Liter. Für Mineralwasser gibt es bis dato keinen Grenzwert.

Radionuklide in Mineralwasser
Testergebnisse Uran im Mineralwasser

Plastikflaschen machen weiblich

Eine neue Studie zeigt, dass Mineralwasser aus PET-Flaschen Stoffe enthält, die wie Östrogene wirken. Umwelt- und Verbraucher-Schützer empfehlen Mineralwasser in Flaschen aus dem Kunststoff PET zu verzichten. Diesen Rat geben Umwelt- und Verbraucherschützer nach einer Studie der Universität Frankfurt am Main zum beliebtesten alkoholfreien Getränk der Deutschen.

Plastikflaschen machen weiblich
Unser tägliches Östrogen
Hormonbomben PET-Flaschen

Aromatisiertes Mineralwasser

Mineralwasser mit Fruchtgeschmack liegen im Trend, doch Verbraucherschützer warnen: die Produkte täuschen natürliches Aroma nur vor und enthalten viel zu viel Zucker. Vor allem gesundheits- und figurbewusste Frauen unter 30 greifen gerne zu, denn die Produkte versprechen eine kalorienarme Erfrischung mit vollem Geschmack aus knackigen Früchten. Genau hier wird der Verbraucher getäuscht, denn Stiftung Warentest fand heraus, dass keines dieser Wasser Frucht, Fruchtsaft oder Fruchtmark enthält, sondern lediglich synthetische Fantasiearomen.
In einem Liter „Erdbeerwasser“ wurden bis zu 23 Stück Würfelzucker nachgewiesen, hätten Sie das in einem Wasser erwartet? In diversen Kirschprodukten wurde sogar krebserregendes Benzol in einer dreimal höheren Konzentration als erlaubt, nachgewiesen. Da sich der Körper an den künstlichen Geschmack gewöhnt, raten Ernährungsexperten dringend davon ab und empfehlen, aromatisiertes Wasser lieber selbst herzustellen.
Wem einfaches Wasser zu fad ist, kann es mit frischem Obst anreichern, das spart nicht nur Zeit und Geld sondern ist auch in jedem Fall gesünder als die Aromawasser aus dem Supermarkt.

„Solche Trendwasser braucht kein Mensch!“
-Birgit Rehlender von Stiftung Warentest

Krebserregendes Benzol
Aromawasser fällt im Test durch
Aroma kommt nicht aus der Frucht

Marketing-Strategie Mineralien

Aufgrund von Übermineralisierung und fehlender Reinheit (z.B. Nitrat- und Sulfatwerte) sind viele gängige Mineralwässer für Säuglinge und Kleinkinder ungeeignet. Die Resorbtion der im Wasser enthaltenen Mineralien ist wissenschaftlich sehr umstritten.

In keinem Fall ist durch Wasser eine so gute Mineralstoffversorgung möglich wie durch Obst oder durch Gemüse. Optimal für die Gesundheit des Menschen wird immer naturbelassenes, mineralarmes Quellwasser bleiben. Wo es und die entsprechenden Abfüllungen nicht zur Verfügung stehen, kommt dem Optimum ein aufbereitetes Wasser am nächsten, das nach dem Prinzip der Umkehrosmose enthärtet und von allen Schadstoffen befreit wird.

Kohlensäurehaltige Getränke sind eine Belastung für den Organismus. Ab ca. 1,5 Liter pro Tag kann mit Unwohlsein im Magen-Darm-Trakt, mit Blähungen bzw. einer ungünstigen Beeinflussung des Säuren-Basen-Haushalts gerechnet werden.
Besonders Menschen mit chronischen Erkrankungen oder bei starker Belastung des Magen-Darm-Trakts (Medikamente) sollten auf die Kohlensäure verzichten. Untersuchungen zeigen, dass stark kohlensäurehaltige Getränke (prickelndes Mineralwasser, Limonaden etc.) in PET-Flaschen im Regelfall mit Acetaldehyd, einem Abbauprodukt der Kunststoffflaschenproduktion, belastet sind. Acetaldehyd steht im Verdacht krebserregend zu wirken und wurde von der EU auf die Liste der potentiell krebserregenden Stoffe gesetzt.

Mineralarmes Wasser ist gesünder
Brauchen wir Mineralien im Wasser?
Mineralien, bitte in der Nahrung und nicht im Wasser