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“Wasser ist kein Menschenrecht”

Der Präsident der Nestlé Gruppe ist Peter Brabeck-Letmathe. Nestlé ist der weltweit grösste Abfüller von Flaschenwasser: Sechs Milliarden Euro verdienen die Schweizer mit ihren weltweit 73 Wassermarken, die bekannteste von ihnen, Pure Life, wird vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländer verkauft. Mit einem Jahresumsatz von 92,5 Milliarden Dollar ist Nestlé auch der grösste Lebensmittelkonzern der Welt. 

Lassen Sie sich folgende Worte von Herr Brabeck bitte in aller Ruhe auf der Zunge zergehen:

“Wasser ist natürlich das wichtigste Rohmaterial, das wir heute noch auf der Welt haben. Es geht darum, ob wir die normale Wasserversorgung der Bevölkerung privatisieren oder nicht. Und da gibt es zwei verschiedene Anschauungen. Die eine Anschauung – extrem, würde ich sagen -, wird von einigen von den NGOs vertreten, die darauf pochen, dass Wasser zu einem öffentlichen Recht erklärt wird. Das heisst, als Mensch sollten Sie einfach Recht haben, Wasser zu haben. Das ist die eine Extremlösung, ja? Und die andere, die sagt, Wasser ist ein Lebensmittel, und so wie jedes andere Lebensmittel sollte das einen Marktwert haben. Ich persönlich glaube, es ist besser, man gibt einem Lebensmittel einen Wert, sodass wir alle bewusst sind, dass das etwas kostet, und dann anschliessend versucht, dass man mehr spezifisch für diesen Teil der Bevölkerung der keinen Zugang zu diesem Wasser hat, dass man dann dort etwas spezifischer reingreift, und da gibt’s ja verschiedene Möglichkeiten…”

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